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Exchange Traded Funds

ETF Sparplan

ETF Sparplan – Fondssparen mit ETFs

Sparpläne auf ETFs sind noch immer rar. Gründe dafür sindt die geringe Nachfrage durch Kleinanleger und vermutlich auch die geringeren Kickbacks für die Depotführenden Bankinstitute (gegenüber aktiven Fonds).

Gerade letzteres erklärt zudem, warum ETF Sparpläne zu weilen noch recht teuer sind – natürlich wieder im Vergleich zu aktiven Fonds. Bekanntlich kann man aktive Fonds ohne Ausgabeaufschlag über Fondsvermittler erwerben.

Ausgabeaufschläge fallen bei einem ETF Sparplan zwar ohnehin nicht an, dafür jedoch Ordergebühren seitens der Bankinstitute. Derzeit bieten nur die Comdirect und die DAB Bank eine nennenswerte Auswahl an ETF Sparplänen.

Comdirect ETF Sparplan

Seit Dezember 2007 bietet die Comdirect ETF Sparpläne an. Derzeit (Stand Januar 2008) sind 30 verschiedene ETFs sparplanfähig. Angeboten werden Produkte von ComStage, iShares, Lyxor und db x-tracker.

Mit Sparplänen auf die folgenden ETFs könnten Sie ein interessantes Welt Depot abbilden.
Lyxor ETF MSCI World
Lyxor ETF MSCI Europe
Lyxor ETF MSCI Emerging Markets
iShares eb.rexx Govern. Germany

Konditionen der Comdirect ETF Sparpläne

Das Depot der Comdirect ist kostenlos. Zusätzlich können Tagesgeldkonto und Girokonto bei der Comdirect geführt werden.

Für die Ausführung der ETF Sparpläne nimmt die Comdirect 2,5 Euro zzgl. 0,4 % des Ordervolumens. Sparpläne sind zwar ab 25 Euro möglich,in dieser Größenordnung jedoch nicht zu empfehlen, wie nachfolgende Tabelle zeigt.

Höhe der Rate
Gebühr
prozentuale Kosten
50 Euro Rate 2,7 Euro 5,4 %
100 Euro Rate 2,9 Euro 2,9 %
200 Euro Rate 3,3 Euro 1,65 %

DAB ETF Sparplan

Die DAB bietet ihren Kunden eine Palette aus 58 sparplanfähigen ETFs. Ein klassisches Welt Depot ließe sich auch mit diesen nachbilden:
db x-trackers MSCI World
iShares DJ STOXX 600
db x-trackers MSCI Emerging Markets
iShares eb.rexx Govern. Germany

Konditionen der DAB ETF Sparpläne

Auch bei der DAB ist das Depot kostenlos, Tagesgeldkonto und Girokonto sind ebenfalls erhältlich.

Für die Ausführung der ETF Sparpläne nimmt die Comdirect 2,5 Euro zzgl. 0,25 % des Ordervolumens. Sparpläne sind bei der DAB ab 25 Euro möglich.

Höhe der Rate
Gebühr
prozentuale Kosten
50 Euro Rate
2,7 Euro 5,25 %
100 Euro Rate 2,9 Euro 2,75 %
200 Euro Rate 3,3 Euro 1,5 %

Fazit – ETF Sparplan

ETF Sparpläne sind bereits ab 25 Euro bei der Comdirect, ab 50 Euro bei der DAB möglich. Bei diesen geringen Sparbeträgen sind die Kosten jedoch prozentual genauso hoch, als würde man den Ausgabeaufschlag für aktive Fonds bezahlen.

Ein deutlicher prozentualer Kostenvorteil ergibt sich ab einer Sparplanrate von 200 Euro. Da die Sparpläne nicht zwangsweise monatlich ausgeführt werden müssen, empfiehlt sich für kleinere Budgets ein größerer Sparplanintervall (vierteljährlich / halbjährlich).

Um ein Welt Depot mit Übergewichtung des eigenen Währungsraums (Euro Währungsraum) und Rentenanteil zu besparen, reicht die Angebotspalette beider Anbieter aus. Wer mehr will Auswahl möchte, ist derzeit mit der DAB besser beraten, diese bietet auch die geringfügig niedrigeren Ordergebühren.

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ETFs – Attraktive Renditen und geringe Kosten

Exchange Traded Funds bedeutet börsengehandelter Fonds. Die Kursfeststellung bei ETFs basiert auf dem indikativen Nettoinventarwert, den sogenannte Designated Sponsors (Großbanken) errechnen.

Sie stellen verbindliche Kaufkurse und Verkaufskurse, welche eine Differenz (Spread) aufweisen. Dieser Spread versteht sich als Gewinn für die Kurssteller.

Exchange Traded Funds können Sie beispielsweise bequem über das elektronische Handelsystem Xetra erwerben. Hier gelten die Handelszeiten der Deutschen Börse AG von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Xetra ermittelt alle fünfzehn oder sechzig den Nettoinventarwert des jeweiligen Fonds auf Basis des zu Grunde liegenden Index.

Der Anleger kann so den fairen Wert des Fonds mit den jeweiligen Handelskursen vergleichen. So bedeutet ein Spread von 0,1 %, dass der Verkaufskurs 0,05 % unter und der Kaufkurs 0,05 % über dem Nettoinventarwert liegt. Je höher das Handelsvolumen des jeweiligen ETFs, desto niedriger in der Regel der Spread. Allerdings legen die ETF Anbieter bereits vorab einen maximalen Spread fest.

Um einen Exchange Traded Funds zu erwerben, müssen Sie bei Ihrem Broker oder Ihrer Direktbank eine Kauforder erteilen. Hier müssen Sie die Wertpapierkennummer, beziehungsweise die ISIN, angeben. Beim Kauf von ETFs empfiehlt es sich mit Limits zu arbeiten. Beachten Sie, dass ein ETF den zu Grunde liegenden Index in der Regel im Verhältnis 1/10 oder 1/100 abbildet.

Notiert der zu Grunde liegende Index zum Beispiel bei 8.000 Punkten, so beträgt der Kurswert der Fondsanteile beim Verhältnis 1/100 etwa 80 Euro zuzüglich der geringen Verwaltungsgebühr.

ETF Sparpläne sind selten. Inzwischen bieten sowohl die Comdirect als auch die DAB Bank ETF Sparpläne an. Die Angebotspalette umfasst bei der DAB 58 ETFs, die jeweils ab 50 Euro monatlich bespart werden können. Die Depotführung ist kostenlos, die Order kostet 2,5 Euro zuzüglich 0,25 %. Die Comdirect bietet 20 ETF Sparpläne an und verlangt dafür 2,5 Euro zuzüglich 0,4 % des Ordervolumens. Allerdings sind bei der Comdirect nur 25 Euro Sparbeitrag angesetzt.

ETF Sparplan bei der Comdirect
Konditionen für ein comdirect – Depot bei Fondsvermittlung24.de

ETF Sparplan bei der DAB
Konditionen für ein dab bank – Depot bei Fondsvermittlung24.de

Exchange Traded Funds

ETFs – Attraktive Renditen und geringe Kosten

Es gelingt nur einem Fünftel der aktiven Fonds, ihren Vergleichsindex auf Dauer zu schlagen.

Zum Einen liegt das daran, dass auch aktive Fonds oftmals nur ihren Vergleichindex abbilden, zum Anderen verlangen diese aktiven Fonds dafür auch noch hohe Verwaltungsgebühren, welche die Rendite schmälern.

Clevere Anleger kennen einen Ausweg – die börsengehandeltren Indexfonds – auch ETF (Exchange Traded Funds) genannt.

Faktisch ist ein großer Teil der angeblich aktiv gemanagten Investmentfonds nichts anderes, als ein verkappter Indexfonds. Nur wenige Top Fondsmanager trauen sich außerhalb der eingetretenen Pfade zu investieren. Dennoch lassen sich die Fondsmanager, ungeachtet ihrer Fähigkeiten, durch hohe Verwaltungsgebühren entlohnen. Den Schaden hat der Anleger, er erzielt langfristig fast immer eine geringere Rendite mit aktiven Fonds, als eine einfache Marktabbildung gebracht hätte.

Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Investmentfonds. Sie sind in der Regel reine Indexfonds, bilden also die Zusammensetzung von Indizes, beispielsweise dem MSCI World, und somit deren Wertentwicklung eins zu eins ab. Bewusst wird auf ein aktives Management der Anlegergelder verzichtet, daher sind die Verwaltungsgebühren für ETFs in der Regel wesentlich geringer, als dies bei aktiven Investmentfonds der Fall ist. Während ein aktiver Fonds jährlich zwischen ein und drei Prozent des Fondsvolumens als Gebühren entnimmt, erhalten Anleger ETFs bereits ab 0,15 % pro Jahr.

ETFs (Exchange Traded Funds) sind speziell in den USA, wo sie um 1970 erfunden wurden, eine beliebte Geldanlage. In Deutschland führten sie lange Zeit ein Schattendasein hinter der rasant wachsenden Zertifikatebranche. Indexzertifikate erfüllen grundsätzlich die gleiche Funktion wie Indexfonds, das ist Ihnen bestimmt bereits bekannt. Wussten Sie jedoch, dass die Emittenten der Zertifikate oft einen wesentlichen Teil der Kosten finanzieren, indem keine Dividende ausgeschüttet wird? Mit ETFs profitieren Sie auch von den ausgeschütteten Dividenden, bei Zertifikaten hingegen ist dieses nur der Fall, wenn Sie ein Indexzertifikat auf einen Performanceindex erwerben.

Der weltweit größte Anbieter von Exchange Traded Funds ist die Barclays Global Investors Tochter iShares. In Deutschland gibt die Indexchange Gmbh, welche 2006 von Barclays übernommen wurde, den Ton an. 2007 wurde der Anteil von ETFs in Deutschland auf etwa fünfzehn Prozent des Investmentfondsvolumens geschätzt. Dabei sind derzeit vor allem institutionelle Investoren in Exchange Traded Funds investiert, Privatanleger entdecken hier zu Lande erst allmählich die Vorteile dieser Produkte.

ETFs Handeln

Exchange Traded Funds, sprich börsengehandelte Investmentfonds, können Sie genau wie zum Beispiel Aktien an der Börse erwerben und handeln.

Sie benötigen lediglich ein Wertpapierdepot bei Ihrer Haus- oder Direktbank. Beachten Sie, dass die Gebühren bei Direktbanken und Discountbrokern fast immer deutlich günstiger sind, als das bei den Hausbanken der Fall ist.
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Thema: ETFs im Überblick

Aktien und Fonds stehen für hohe Renditechancen. Tagesgeld und Festgeld für flexible und sichere Geldanlage.
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