Dachfonds

Dachfonds

Dachfonds wählen gezielt innerhalb eines vordefinierten Spektrums von Investmentfonds vielversprechende Produkte aus und investieren in diese.

Es gibt verschiedene Arten von Investmentfonds. Ist dem Anleger die Auswahl einzelner Fonds zu aufwendig, können Dachfonds eine Alternative darstellen.

Dachfonds investieren nicht in einzelne Aktien, Immobilien oder Renten. Dachfondsmanager wählen wiederum verschiedene Fonds aus, in die sie die Einlagen der Kapitalanleger investieren.

Über Dachfonds hing in der Vergangenheit stets das Damokles Schwert der Kostenstruktur. Anleger zahlen sowohl die anfallenden Managementgebühren des Dachfonds, als auch die der zu Grunde liegenden Investmentfonds. Daher blieb die Wertentwicklung fast aller Produkte hinter denen der klassischen Produkte zurück.

In Zukunft steht jedoch sehr wahrscheinlich eine Wiedergeburt der Dachfonds bevor. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer ab 2009, wird der häufige Kauf und Verkauf von Fondsanteilen sehr teuer für die Kapitalanleger.

Dachfonds können die im Portfolio enthaltenen Fondsanteile jederzeit steuerfrei verkaufen. Daher werden Dachfonds durchaus zu einer Alternative für Kapitalanleger, die ein aktives Depotmanagement wünschen.
Es wird zum Beispiel die Entwicklung eines ausgewählten Index als Vergleichsmaßstab zu Grunde gelegt. Hier kommen speziell Aktien- oder Renten- oder Rohstoffindizes in Frage, die sich auf die gleichen Märkte und Branchen beziehen, wie der zu betrachtende Investmentfonds.
Die Leistung eines Fondsmanagements wird stets an der zu Grunde liegenden Benchmark gemessen. Historisch belegt ist, dass es bisher nur sehr wenigen Fondsmanagern gelang, ihren Vergleichsindex langfristig zu schlagen. Ein wichtiger Grund hierfür: Hohe Kosten für Fonds wirken sich auf lange Sicht negativ auf die Wertentwicklung aus.

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