Finanzkrise und Börsencrash

Finanzkrise und Börsencrash

Zeitgleich zu den bereits erwähnten Berichterstattungen der Medien , lodert auch in den Foren die Diskussion um die jüngste Talfahrt der Börsen. Aus dem Wertpapier Forum ist diese selbsterklärende und geniale Grafik zum Anlegerverhalten bei Börsenturbulenzen entnommen. Ein Klick auf das Bild vergrößert dieses.

Zwischen Anglern und Anlegern gibt es bekanntermaßen Parallelen, die sich nicht nur auf die ähnlichen Schreibweisen beziehen. Beide neigen zu hoffnungsloser Übertreibung. Während das Anglerlatein an sich eine eher lustige und harmlose Angelegenheit ist, kostet jegliche emotionale Überreaktion den Anleger echtes Geld.

Der durchschnittliche Kleinanleger kauft Wertpapiere, wenn diese bereits Jahre lang gut gelaufen sind. Kommt dann eine Korrektur, steigen viele der selbsterklärten Langfristinvestoren genauso panisch aus, wie sie sich seinerzeit auf die überteuerten Papiere gestürzt haben – man könnte ja Renditen verpassen.

Es macht an dieser Stelle wenig Sinn über einen eventuellen Crash, eine mögliche Rezension oder welches Ungeheuer auch immer zu diskutieren. Vielmehr gilt es die eigenen Dämonen des Anlegers zu bändigen. Nur ein auf die Risikoempfinden und Bedürfnisse der Anleger abgestimmter Investmentansatz kann vor schweren Fehlentscheidungen bewahren. Streuung ist das A und , jedoch nicht nur die Streuung innerhalb der Finanzmärkte, auch risikoarme Anteile gehören in jedes Depot.

Wie Anleger mit geringem Risiko an den Börsen teilhaben können, wurde beispielsweise unter Fondssparen mit Kapitalgarantie beschrieben. Der wahre Feind des Anlegers ist nunmal nicht die Börse, sondern er selbst: Seine Gier, Ängste, Wünsche und daher verzehrte Wahrnehmung der Realität.

Unter diesen Gesichtspunkten macht es durchaus Sinn Produkte zu wählen, bei denen sich übereilte Entscheidungen schwierig gestalten. Ein Riester Fondssparplan ist beispielsweise eine stetige Form des Investierens. Zudem erhält der Anleger eine vollständige Kapitalgarantie auf die eingezahlten Beiträge. Ein Riester Fondssparplan muss keinesfalls die Ideallösung für jeden Anleger sein, es gibt jedoch einige gute Gründe für dieses Produkt.

Nimmt man beispielsweise die DWS TopRente, erhält man vom ersten Euro an ein gut diversifiziertes Portfolio. Neben Aktien befinden sich auch Renten im Depot, diese senken das Risiko und stabilisieren die Rendite. Die DWS TopRente investiert zwar nicht in beliebte Produkte wie den Baring Hongkong China Fonds, dafür bleiben ihr aber auch derartig dramatische Kursstürze erspart.

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Nun sollen an dieser Stelle keinesfalls spekulativere Anlagen geschmäht werden, der Anleger sollte sich jedoch über deren Risiken genauso im klaren sein, wie über deren Chancen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn erfahrene Anleger risikostärkere Anlagen beimische, die Betonung liegt jedoch auf dem “Beimischen”.

Eine weitere Erkenntnis liefert uns die jüngste Korrektur: Auch hochgeschätzte, konservative Aktienfonds sind nicht von Risiken frei. Der Lingohr Systematic, ein Klassiker unter den globalen Aktienfonds, hat seit Dezember 2007 fast 20 % an Wert verloren. Natürlich ist es nicht Neues, das Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind, betrachtet man die Haltung mancher Anleger in einschlägigen Foren, könnte man es dennoch meinen.

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