Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds geben nur eine begrenzte Anzahl von Fondsanteilen aus.

Bei geschlossenen Fonds wird nur eine festgelegte Zahl an Anteilen ausgegeben und somit die Anlagesumme begrenzt.

Sobald das angestrebte Fondsvolumen erreicht wurde, wird der Fonds geschlossen. Man spricht in diesem Fall vom Closed-end-Prinzip.

Anteile an geschlossenen Fonds müssen im Gegensatz zu denen der offenen Fonds nicht von der Kapitalanlagegesellschaft zurückgenommen werden.

Die Fondsanteile können nur an Dritte weitergegeben werden, beispielsweise über einen Zweitmarkt oder die Börse. Der Wert eines Anteils an einem geschlossenen Fonds unterliegt somit dem Angebot und Nachfrage Prinzip.

Geschlossene Fonds werden daher oft mit einem Aufgeld oder Abgeld gegenüber dem eigentlichen Anteilswert am Fondsvermögen gehandelt.

Ein Beispiel für einen geschlossenen Fonds sind die Investmentaktiengesellschaften. Anleger sollten stets beachten, dass geschlossene Fonds nicht dem Kapitalanlagegesellschaften Gesetz unterliegen.

Geschlossene Fonds eignen sich somit speziell für den grauen Kapitalmarkt, was eine nicht unerhebliche Gefahr mit sich bringt. Einsteiger sollten bei der Auswahl geschlossener Fonds mit Vorsicht agieren, im Zweifelsfall den Rat einer unbeteiligten dritten und erfahreneren Person hinzuziehen.

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